MIA.

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„Wir haben MIA. nicht der Endlichkeit, sondern der Unendlichkeit wegen gegründet. Die Lust auf die gemeinsame Musik trägt uns immer bis zum nächsten Lied…“

…und offensichtlich auch ins mittlerweile dritte Jahrzehnt als Band. MIA. wurde 1997 in Berlin gegründet. Man kannte sich aus der Schule oder wurde einander über ein paar Ecken vorgestellt.

„Musik ist Alles“ – über ihr Alleinstellungsmerkmal musste sich die Band nicht lange den kollektiven Kopf zerbrechen. Und weil sich zum ewigen Kostümfest Pop quasi jeder geladen fühlen darf, der seine überbordenden Ideen und Energien am liebsten musikalisch kanalisiert, mischten MIA. gleich zu Beginn gänzlich unverkrampft und vor allem erfrischend unbefangen das Stelldichein der Eitelkeiten auf. Mit Rotzigkeiten in Gesang und Akkorden, die wie Spiegelscherben auf dem dreckigen Großstadtasphalt lagen und das Leben reflektierten. Ihr Leben. Als Individuen und als Band. Und die Leben der vielen Aufbegehrenden, die einfach machen mussten, ohne nach dem Warum zu fragen.

Eins bleibt festzuhalten: Bands mit einer starken Frontfrau sind in der deutschsprachigen Szene nicht mehr wegzudenken. Man könnte meinen, es gab sie schon immer. Doch jemand musste den Anfang machen und die Musikindustrie überzeugen, dass das Konzept aufgeht.

MIA. ist für ihre vier Potentate mehr als eine Band. Es ist eine Haltung. Und es ist der Raum für Eigenwilligkeiten, die Strukturen und Enge trotzen. Dazugehören zu wollen, Leuten nach dem Mund reden, fordert irgendwann seinen Tribut. „Wenn man unbedingt dazugehören will, geht man weg von sich und von den eigenen Interessen. Ich glaube, es ist eine gesunde Erfahrung, sich irgendwann im Leben zu einer Gruppe von Leuten zugehörig zu fühlen. Nicht zuletzt, um anschließend schnell aus diesen Gegebenheiten flüchten zu wollen“, sagt Mieze.

Und diese gemeinsame Reise geht auch 2019 weiter, auf zu neuen Ufern, an denen dann im Herbst das neue, das 7. MIA. Studio-Album wartet.

Nach einer erfolgreichen “Nie-wieder-20”-Tour im Frühjahr und Herbst 2018, können es Mieze, Bob, Gunnar und Andi auch 2019 kaum erwarten, wieder live zu spielen. Mit alten und dann auch neuen Songs stehen sie wieder auf den Festival- und Konzert-Bühnen der Republik und dabei für Leidenschaft, Vielfalt, Lebensfreude – nicht zum herunterladen, nicht kopierbar, dafür unmittelbar, ganz und gar, kopfüber.

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